Zons
19.07.2020


Das mittelalterliche Städtchen am Niederrhein verzaubert mit seinem
Charme und den Bauwerken.

Auf den Ort wurde ich durch das Buch "Der Puzzlemörder von Zons"
aufmerksam. Die Autorin
Catherine Shepherd wählte diesen
kleinen Ort als Handlungsorte für diverse Thriller
, in der sie selbst wohnt.



Stadtmühle von Zons
Im 15. Jahrhundert wurde ein ehemaliger Festungsturm zur Stadtmühle
umgebaut, die bis etwa 1909 in Betrieb war und heute unter
Denkmalschutz steht.






Krötschenturm - Turm der Kranken
Früher diente er zeitweilig als Wehr, Wachturm, als Gefängnis, als Verlies,
als Speicher oder Lager. Offenbar lebten in dem Turm während der Pestwellen
in Zons Personen, die an der Pest erkrankt waren, um sie von dem Rest der
Bevölkerung fernzuhalten. Hierdurch sollten weiter Ansteckungen vermieden
werden. Aufgrund dieser schwierigen Vergangenheit erhielt der Turm wohl
seinen Namen, denn "Krötsch" heißt übersetzt kränkelnd.




Es gibt viel zu entdecken. In den engen Gassen gibt es gemütliche
Restaurants
und Cafés für die Pause zwischendurch.







Rheintor
Das Gebäude des Rheinturms grenzt unmittelbar an das Zollhaus und die Kapelle
zur heiligen Dreifaltigkeit an.





Juddeturm
Früher wurde der Turm als Verlies genutzt.



Burg Friedestrom





Die gut erhaltene Stadtmauer umschließt die Altstadt von Zons.











Sehenswert sind die Wachtürme, auch Pfefferbüchsen genannt, von denen man
einen tollen Ausblick auf den Rhein und die Rheinauen hat.